Kolonie Waldessaum im Radeland e.V.

Dieser Beitrag wurde verfasst von:

Für den Inhalt dieses Beitrags ist ausschließlich der Verfasser verantwortlich.

Zum Beitrag des Verfassers
Verfasst am 09.09.2026 um 14:25 Uhr

Am Wahltag entscheiden wir über die Zukunft Berlins     

"Ich möchte Sie ermuntern, an den Wahlen teilzunehmen.", schreibt Gert Schoppa, Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde e. V., im Berliner Gartenfreund.  

Der diesjährige September hat für die weitere Entwicklung Berlins eine herausragende Bedeutung. Nach nur dreieinhalb Jahren – wir erinnern uns – sind wir Bürgerinnen und Bürger am 20. September erneut an die Wahlurnen gerufen. Wir dürfen unser Votum darüber abgeben, wer Berlin in der neuen fünfjährigen Legislaturperiode regieren soll. Als Teil unserer Stadtgesellschaft sind wir mitverantwortlich, wie das Zusammenleben in unserem Stadtstaat zukünftig funktioniert.


Parteineutral, aber nicht unpolitisch

Unsere Vereins- und Verbandssatzungen verbieten uns richtigerweise, uns auf die Seite einer der im Wettbewerb stehenden Parteien zu schlagen. Darauf achten wir sehr streng. Unpolitisch war und ist unsere Kleingartenorganisation aber dennoch nie. Wir selbst leben in unseren Vereinen und Verbänden nach den demokratischen Grundregeln: Mehrheiten entscheiden und Mehrheiten werden nach unserem Einmaleins durch die besseren und vernünftigeren Argumente geschaffen. Das ist nur durch eine umfassende Kommunikation möglich, die frei von Aggressivität und Hass ist. 


Im Kleinen wir im Großen

Diese Rahmenbedingungen für einen guten und nachvollziehbaren demokratischen Prozess zu schaffen, ist eine der vorrangigen Aufgaben eines Vereinsvorstandes. Sie als Leserinnen und Leser des Gartenfreunds kennen dies aus Ihrem Verein und Ihren Mitgliederversammlungen aus eigenem Erleben. Und was wir im Kleinen „notgedrungen“ selbst praktizieren, findet kaum anders „auf höherer Ebene“ ebenfalls statt. Sie selbst wissen auch aus eigener Erfahrung, dass es bei der Bildung einer Mehrheitsmeinung oftmals nicht die idealen Rahmenbedingungen gibt, die uns vorschweben. Und auch das gilt im Kleinen wie im Großen. 


Unterstützung zur besseren Information

Der Vorstand des Landesverbandes ist daher bestrebt, vor allem im Vorfeld von Wahlen einen Beitrag zur Aufklärung der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner zu leisten. Das haben wir mit unserem Podiumsgespräch „Wie weiter mit der Kleingartenentwicklung in Berlin?“ am 27. Juni getan (Gartenfreund 8/2026). Das wollen wir auch mit der September-Ausgabe 2026 Ihrer Verbandszeitschrift unterstützen. Den sieben Parteien, die über realistische Chancen verfügen, im Herbst ins Berliner Abgeordnetenhaus einzuziehen, haben wir vier Fragen gestellt. Die Antworten finden Sie im aktuellen September-Heft ab Seite 22. Wir hoffen sehr, dass Ihnen diese Zusammenstellung hilft, sich im Dickicht der Meinungen vor den Wahlen besser informiert zu fühlen und am 20. September noch bewusster Ihre Kreuze zu setzen. 


Ich möchte Sie ermuntern, an den Wahlen teilzunehmen. Treffen Sie eine gute Entscheidung für unser zukünftiges Gemeinwohl!

Gert Schoppa
Präsident des Landesverbands Berlin der Gartenfreunde

Dieser Textbeitrag ist als Editorial der September-Ausgabe 2026 der Verbandszeitschrift Gartenfreund, Regionalausgabe Berlin, erschienen.
Diese Online-Nachricht wurde vom Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. erstellt und ist somit auch für die News-Seiten der im Webseiten-Netzwerk "Gartenbund" angeschlossenen Verbände und Vereine freigegeben.

Foto: Philipp von Recklinghausen

Vorschaubild: © Abgeordnetenhaus von Berlin